Am Abend des 18. Januar kam es in einer Clauener Fabrik zu einer Verpuffung in einem Braunkohlestaubsilo. Dabei traten Funken und Rauch aus dem Dachbereich des Silos aus. Verletzte gab es nicht.
Beim Eintreffen der Feuerwehr war das betroffene Braunkohlestaubsilo zu etwa 15–20 % gefüllt. In Absprache mit dem Betreiber wurde entschieden, das Silo zur Brandbekämpfung mit werkseigenem CO₂ zu fluten, um den Brand zu ersticken.
Zur Eindämmung und Vermeidung einer weiteren Ausbreitung mussten Schieber und Lüftungsklappen am Silo geschlossen werden. Diese Arbeiten wurden von mehreren Trupps unter Atemschutz (AGT) durchgeführt. Parallel blieb weiterer Atemschutz in Bereitstellung.
Zur Lageerkundung wurde die Drohnengruppe des Landkreises Peine alarmiert und eingesetzt. Die Drohne unterstützte die Einsatzleitung insbesondere bei der Überwachung der Arbeiten auf dem Silodach sowie bei der Temperatur- und Rauchentwicklung aus der Luft.
Nach Abschluss der notwendigen Maßnahmen, geschlossenen Schiebern und Lüftungsklappen sowie fortgesetzter CO₂-Flutung konnte die Lage stabilisiert werden. In einer abschließenden Lagebesprechung mit der Werksleitung wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben. Der Betreiber übernahm die weitere Überwachung mittels Wärmebildkamera und sicherte eine erneute Alarmierung bei Temperaturanstieg zu.
Eingesetzte Kräfte:
- Feuerwehr Hohenhameln
- Feuerwehr Clauen
- Einsatzleitwagen (ELW) der Gemeinde Hohenhameln
- Drohnengruppe Landkreis Peine
- Gemeindebrandmeister und Stellv.
Fotos und Bericht: A. Böker


