Am 02. Mai wurden die Ortsfeuerwehren Clauen und Hohenhameln gemeinsam mit den Einsatzkräften des ELW 1 und dem Gemeindebrandmeister gegen 21:40 Uhr zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder mit Menschenleben in Gefahr in einem Mehrfamilienhaus in Clauen alarmiert.
Beim Eintreffen der Clauener Kräfte war eine Rauchentwicklung im Gebäude wahrnehmbar. Die Gefährdung eines Menschenlebens konnte sich glücklicherweise nicht bestätigen. Umgehend ging ein Clauener Trupp unter Atemschutz zur Erkundung in das Objekt vor. Da mehrere Wohnungen nicht zugänglich waren, mussten in verschiedenen Stockwerken Türen gewaltsam geöffnet werden, um eine umfassende Kontrolle sicherzustellen. Eine zunächst betroffene Wohnung konnte geöffnet werden, befand sich jedoch leer.
Im Verlauf der weiteren Erkundung stellte sich heraus, dass die Ursache der Rauchentwicklung im Bereich des Schornsteins lag. Um die Ursache der Rauchentwicklung zu beseitigen, wurde ein Kamin durch die Feuerwehr ausgeräumt. Das entnommene glühende Brandgut wurde ins Freie verbracht und dort abgelöscht.
Es wurden keine weiteren Gefahren festgestellt und umfangreiche Belüftungsmaßnahmen eingeleitet, um die Bewohnbarkeit der Wohnungen wiederherzustellen.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die entstandenen Schäden provisorisch gesichert und das Gebäude an die Bewohner übergeben.
Im Einsatz waren die Feuerwehr Clauen mit LF 10 und MTW (inklusive Hygienekomponente), die Feuerwehr Hohenhameln mit TLF und LF 20 KatS, die ELO-Gruppe mit dem ELW 1, zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, die Polizei sowie der Gemeindebrandmeister.
Während der Rückfahrt wurden Teile der eingesetzten Kräfte zu einem weiteren Einsatz zwischen Bierbergen und Soßmar alarmiert. Gemeldet waren brennende Strohballen. Die Einheiten aus Hohenhameln, die Einsatzleitung sowie der Gemeindebrandmeister fuhren gemeinsam mit der Ortsfeuerwehr Soßmar die gemeldete Einsatzstelle an, konnten dort jedoch kein Brandereignis feststellen. Vermutlich wurde der rot leuchtende Mond aus der Ferne fälschlicherweise als Feuer interpretiert.
Der Einsatz war damit beendet und alle eingesetzten Kräfte konnten gegen 23:00 Uhr wieder in ihre Standorte einrücken.
Fotos und Bericht: A. Böker



