Hohenhameln, 27. September 2026
Am Sonntagabend um 21:06 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Hohenhameln zu einem gemeldeten Gasgeruch in einem Wohngebäude mit mehreren Wohneinheiten alarmiert.
Vor Ort klagten eine erwachsene Person und zwei Kinder über leichten Schwindel. Alle drei wurden durch den Rettungsdienst betreut. Während der Betreuung erhielten die beiden Kinder vom Rettungsdienst jeweils ein Kuscheltier. Eine weitergehende medizinische Versorgung oder ein Transport in ein Krankenhaus waren nicht erforderlich.
Zur Erkundung kontrollierte ein mit umluftunabhängigem Atemschutz ausgerüsteter Trupp mehrere Wohneinheiten mit einem Mehrgasmessgerät. Dabei ergaben sich keine auffälligen Messwerte.
Anschließend überprüfte ein Mitarbeiter des ebenfalls alarmierten Gasversorgers die betroffene Wohneinheit sowie die angrenzenden Bereiche erneut. Hierfür standen ihm Messgeräte mit einer höheren Empfindlichkeit zur Verfügung. Auch diese Kontrolle blieb ohne Befund. Eine Gefährdung konnte ausgeschlossen und die betroffene Wohneinheit als sicher eingestuft werden. Die Ursache des wahrgenommenen Geruchs blieb unklar.
Nach Abschluss der Kontrollen konnten die Bewohnerinnen und Bewohner sicher in ihre Wohnungen zurückkehren. Anschließend konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Der Einsatz war gegen 22:15 Uhr beendet.
Alarmierte Kräfte und Fahrzeuge:
Ortsfeuerwehr Hohenhameln
- Tanklöschfahrzeug 16/25 mit Hilfeleistungssatz (TLF 16/25)
- Rüstwagen 2 (RW 2)
- Löschgruppenfahrzeug 20 Katastrophenschutz (LF 20 KatS)
Rettungsdienst
- Rettungswagen (RTW)
Weitere beteiligte Stelle
- Polizei
- Gasversorger
Foto & Bericht: C. Richter




